Kolloquium

Die Schule der Wellen

Mit Alina Martimyanova und Damian Christinger
19.9.2015

Zwei Bilder stehen am Ausgangspunkt dieses Kolloquiums: der monumentale Holzschnitt 1912 (2010) des chinesischen Künstlers Chen Qi, den wir gegenwärtig in unserer Ausstellung Wellen – oder Buch, was willst Du mir bedeuten? zeigen, sowie die Große Welle bei Kanagawa (ca. 1831) von Katsushika Hokusai.

Während Alina Martimyanova der Wellenikonographie und ihrem Bedeutungswandel innerhalb der chinesischen Kunst bis in die Gegenwart nachgeht, stellt sich Damian Christinger die Aufgabe, den (zu-)viel gezeigten Holzschnitt Hokusais aus der japanischen Innensicht zu deuten.

 

Alina Martimyanova studierte ostasiatische Kunst und Sinologie in Kyiv, Hangzhou und Zürich. Sie lehrt und forscht als Assistentin am Lehrstuhl für Kunstgeschichte Ostasiens des Kunsthistorischen Instituts an der Universität Zürich.

Damian Christinger studierte Ostasiatische Kunstgeschichte, Kunstgeschichte und Japanologie in Zürich und Kyôtô. Er arbeitet als freier Kurator und Publizist.