Theater

Die Schoko-Oper

23.6.2015 bis 27.6.2015

Das Johann Jacobs Museum ist Teil einer Stiftung, gegründet von Klaus J. Jacobs, die sich der Förderung junger Menschen verschrieben hat. Worin diese Förderung genau liegen soll, das können die jungen Menschen in manchen Fällen mitentscheiden. Im vorliegenden Fall, der sogenannten Schoko-Oper, ging es um den Wunsch, das Museum als Lernort zu erschliessen.

Aus dem ehemaligen Kaffeemuseum ist in den letzten Jahren eine Art Laboratorium zur Erforschung und Darstellung der globalen Handelswege samt ihrer künstlerischen Ablagerungen geworden. Dabei stellt sich für uns, das Museumsteam, weniger die Frage, was wir denn alles so mitzuteilen und zu zeigen haben. Eher geht es darum, die Trennung zwischen der Institution und dem Publikum in einer Weise aufzuheben, die das Museum zum intellektuellen Werkzeug oder sinnlichen Instrument seiner Besucherinnen oder Benutzerinnen macht.

So entstand die Idee zur Schoko-Oper:
Der Inhalt wie auch die Darbietung wurden von der Lehrerin Tatjana Landa sowie den 20 Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse aus den Dorfteilen Benglen und Pfaffhausen der Schulgemeinde Fällanden erarbeitet. Eine fröhlich zusammengeschweisste Klassengemeinschaft mit italienischem, äthiopischem, montenegrinischem, palästinensischem, deutschem, tamilischem, jordanischem, schweizerischem, russischem, indischem, kosovarischem, thailändischem, amerikanischem, bulgarischem, arabischem, englischem, ungarischem, kanadischem und syrischem Kulturhintergrund. In acht Bildern wird die 3000 jährige Geschichte der Schokolade in Szene gesetzt.