Forschung

Das Johann Jacobs Museum entwickelt Ausstellungen, um etwas herauszufinden. Wir möchten einen neuen Blick auf die Geschichte und Gegenwart unserer Welt werfen. Statt wie gehabt Differenzen zwischen Nationen, Epochen und Kulturen zu betonen oder Identitäten zu zementieren, geht es uns darum, die Komplexität globaler Verflechtungen offenzulegen. Diese Komplexität zeigt sich nicht nur in der Ambivalenz menschlicher Interaktionen, sondern auch in der Bedeutungsoffenheit der Dinge, mit denen wir hantieren – seien es künstlerische Werke oder Alltagsgegenstände. Unsere Methode dafür ist die „Migration der Form“: Zusammen mit Wissenschaftler_innen, Künstler_innen und anderen Expert_innen unseres transkulturellen Alltags, wie etwa Schulkindern, folgen wir der Bewegung der Dinge über den Globus und durch die Zeit.

Rohstoffe

Ging es in der Menschheitsgeschichte je um anderes als die Verteilung knapper Ressourcen?

Forschungsfeld

Ein Museum der Gegenwart

Wie gehen Museen mit dem Fakt um, dass unsere globale Gegenwart aus komplexen, jahrhundertealten Verflechtungen besteht?

Forschungsfeld

Schiffswege

Wie lebt es sich auf dem Meer, dem „vergessenen Raum“ der Moderne?

Forschungsfeld

New Africa

„Afrika muss niemandem hinterherhecheln. Vor allem hat es keinen Grund den Wegen zu folgen, die ihm von anderen vorgezeichnet werden.“

Forschungsfeld

Künstlerische Forschung

Über das Eigenleben historischer Gegenstände und die Spekulation entlang der Grauzone zwischen Dichtung und Wahrheit.

Forschungsfeld

Die Aktualität der chinesischen Antike

Welche Rolle spielt die traditionelle, feudal geprägte Kunst in der radikalen Modernisierung, die China seit den 1980er Jahren erlebt?

Forschungsfeld

Globale Schweiz

Zur Geschichte und Gegenwart globaler Verflechtungen eines vermeintlich autarken Staates.

Forschungsfeld

Tropische Moderne

Die Moderne ist eine globale Ko-Produktion und lässt auch heute nahezu keinen Winkel der Welt unberührt.

Forschungsfeld

Meiji und später

Welche Widersprüche und Konflikte verbergen sich unter dem glänzenden Mantel der japanischen Ästhetik?

Forschungsfeld

Formen des Zeigens

Über das Ausstellen als Mittel, um Wahrnehmungsmuster gegen den Strich zu bürsten.

Forschungsfeld

Ausstellungen

Ein Bild für den Kaiser

Ausstellung
8.2.2018 bis 31.5.2018

L’Afrique des Colliers: Marie-José Crespin

Ausstellung
7.6.2018 bis 4.11.2018
Demnächst

Unterwegs

Mobile Welten

Ausstellung
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
13.4.2018 bis 14.10.2018

Programm

Öffentliche Führung jeweils Sonntag 14 Uhr
22.4.2018
Grossanlass in Zürich
Geschlossen
29.4.2018
15:00 Uhr

Künstlergespräch

8.5.2018
19:00 Uhr

Themenführung

Mit Hans Bjarne Thomsen und Roger M. Buergel (DE/EN)
31.5.2018
Letzter Ausstellungstag „Ein Bild für den Kaiser“
5.6.2018
Ausstellungsumbau
Geschlossen
7.6.2018
19:00 Uhr
8.6.2018
19:00 Uhr

Künstlergespräch

10.6.2018
15:00 Uhr

Künstlergespräch

Mit Romuald Hazoumè
29.7.2018
Grossanlass in Zürich
Geschlossen
7.10.2018
Letzter Ausstellungstag „L’Afrique des Colliers: Marie-José Crespin“
9.10.2018
Ausstellungsumbau
Geschlossen
11.8.2018
Grossanlass in Zürich
Geschlossen
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist im regulären Eintrittspreis inbegriffen wenn nicht anders angegeben.